Daniel Möslinger
Angefangen hat alles vor rund drei Jahren mit einer kleinen Kameradrohne, gekauft aus reiner Neugier. Es dauerte nicht lange, bis mir das zu behäbig wurde — ich wollte näher ran, schneller sein, Räume durchfliegen statt sie von oben zu betrachten.
Für mich hat mit FPV alles angefangen. Serienmodelle stießen schnell an ihre Grenzen, und mir wurde klar: Wenn ich die Aufnahmen machen will, die mir vorschweben, muss ich meine Drohnen selbst bauen. Also habe ich mir das Löten beigebracht, Flightcontroller programmiert, eigene Teile im 3D-Druck entworfen und unzählige Stunden damit verbracht, Fehler zu suchen und Aufbauten zu verbessern.
Gelernt habe ich eigentlich CNC-Programmierung für die Metallzerspanung — das präzise Denken von dort hilft mir bis heute, nur arbeite ich inzwischen mit Karbonrahmen statt mit Stahl.
Mit dem Fliegen kam die Videografie. Schnitt, Colorgrading und das Gefühl für den richtigen Moment kamen Stück für Stück dazu. Was als Neugier begann, ist heute AeroVision.